Koffergeschichten

Ein Koffer voller Geschichten mit Bildern, spürbare Materialien, sanftes Licht, Musik und kleine Experimente bringt kleine und große Augen zum Leuchten.

Was sind Koffergeschichten?

Koffergeschichten sind interaktive, multisensorische Erzählangebote, die Geschichten auf besondere Weise lebendig werden lassen. In einem Koffer verbirgt sich eine kleine Welt, die sich Schritt für Schritt beim Erzählen entfaltet.

Die Grundlage bildet das Kamishibai-Erzähltheater, ergänzt durch verschiedene Materialien, Gegenstände, visuelle Reize, Licht- und Musikelemente sowie kleine experimentelle Besonderheiten. So entstehen Geschichten, die nicht nur gehört, sondern auch gesehen, gefühlt und erlebt werden können.

Die Kinder werden aktiv in das Geschehen einbezogen: Sie dürfen entdecken, ausprobieren, beobachten und mitgestalten. Dadurch wird die Aufmerksamkeit gefördert und ein individueller Zugang zur Geschichte ermöglicht – unabhängig von Sprache, Konzentration oder Entwicklungsstand.

Koffergeschichten, die das Anderssein normalisieren

Ein besonderer Fokus liegt auf den Inhalten der Geschichten: Sie greifen Themen wie Vielfalt, Wahrnehmung und Individualität auf und tragen dazu bei, Anderssein zu normalisieren. Kinder können sich in den Figuren und Erlebnissen wiederfinden und erfahren: So wie ich bin, bin ich richtig.

Einsatzmöglichkeiten

Die Koffergeschichten eignen sich für kleine Gruppen in Familienzentren, zu Kindergeburtstagen oder für Einrichtungen wie Kitas und andere pädagogische Kontexte.

„Alles, was an Großem in der Wet geschah, vollzog sich zuerst in der Fantasie der Menschen.“